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Serie: wir sind jetzt

Liska Henglein

München, 22 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020
Jahresthema: #LOVEPEACE

Auszeichnung 300 € 

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Interview

Das Jahresthema lautete #LOVEPEACE. Hattest du hierzu spontan eine Idee?
- Lovepeace hat mich sofort an Jugend erinnert. Es ist die Phase im Leben, in der man versucht, seine eigene Identität zu festigen und mit sich selber in Frieden zu leben. Die Jugend erforscht die Liebe, die Jugend ist frei und die Jugend kämpft für Frieden und eine bessere Welt.

Was möchtest du mit deinen Bildern vermitteln?
- Vermitteln möchte ich das jugendliche Gefühl mit allen Höhen und Tiefen. Die Sturm-und-Drang-Phase des Lebens, wie sie schon immer existiert hat, aber in jeder Generation ein bisschen anders ausgelebt wird. Meine Arbeit soll ein Zeitdokument über die Jugend genau jetzt sein. Liebe, Individualität, Freiheit, Social Media und Politik.

Wie hast du die „Jugend genau jetzt“ erlebt?
- Ich habe eine Gruppe Jugendlicher begleitet, die sich in der Always-on-Ära politisch, stilgebend und frei bewegt. Trashige Selbstinszenierung, Techno und eine laute Stimme festigen die Identität der Jugendlichen und werden zum Mittel, um der perfekten Instagram-Welt entgegenzutreten. Dadurch, dass jeder aus der Reihe tanzen muss und es so einfach ist, sich einer großen Masse zu präsentieren, wird die Individualität bis zum Extrem ausgelebt.

Wie ist die Serie entstanden?
- Ich habe eine relativ kleine Kamera benutzt, da ich nicht als die Fotografin wahrgenommen werden wollte. Ich habe versucht, wirklich in die Jugendgruppe einzutauchen und ungestellte Bilder zu bekommen. Bearbeitet habe ich sie so wenig wie möglich. Ein paar Bilder sind in Schwarzweiß, weil ich finde, dass die Emotionen so manchmal besser rüberkommen.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- Ich fotografiere seit 2 Jahren. Ich bin durch mein Kommunikationsdesignstudium dazu gekommen und habe seitdem die Kamera nicht mehr weggelegt.

Was fotografierst du am meisten?
- Ich fotografiere am liebsten und meisten Stimmungen und für mich emotionale Momente. Menschen, Emotionen, tolles Licht, vor allem gerne auf Reisen, alles, was etwas in mir auslöst. Oft widme ich mich Themen, die alle Menschen betreffen. Jugend, Familie, Freiheit, Liebe… Wenn der Betrachter sich in das Thema/den Ort/den Menschen hineinfühlen kann, habe ich es geschafft.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Ich lasse mich sehr gerne inspirieren und schaue mir viel Verschiedenes an. Ich finde sehr viele Fotografen beeindruckend: Rinko Kawauchi, Gregory Halpern, Matthias Ziegler, Stefanie Moshammer… und viele mehr!

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
- Ich zeige sie vor allem in der Uni, meinen Freunden und Familie. Je mehr Meinungen, desto besser. Ich finde auch Ausstellen sehr wichtig. Immerhin steckt man viel Arbeit in seine Projekte und will sie dann auch zeigen. In der Uni stellen wir regelmäßig aus und ich freue mich immer, meine Arbeiten auch „unbeteiligten“ Personen präsentieren zu können.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Es ist zu meiner Art, die Welt zu erfahren, geworden. Es ist ein Medium, das oft Türen öffnet. Oft kann man durchs Fotografieren rechtfertigen, bei Leuten reinzuschauen und mittendrin zu sein, ohne dass sich jemand fragt, warum man dabei sein will und so neugierig ist. Das finde ich toll!
Intensiv zu schauen und Eindrücke auf sich wirken zu lassen, ist das, was mich begeistert. Wenn ich dann auch noch anderen meine Arbeit zeigen kann und etwas in ihnen bewirke, bin ich happy.

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