Mona Schulzek -
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Serie: Renaturierung

Mona Schulzek

Köln, 22 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2014
Imaging und Experimente

Prämie Imaging 200 €
Social Media

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen und worum geht es dir dabei?
- Es geht um den Einfluss des Menschen auf die Natur. Dieser ist zwar von der Natur abhängig, wirkt jedoch auch stark auf sie zurück. In urbanen Räumen lässt sich dies sehr gut erkennen, denn es verschwinden natürliche Lebensräume, die bebaut und auf diese Weise zerstört werden. Die Fotoserie beschreibt also das Phänomen der zunehmenden Bebauung und appelliert gleichsam gegen sie, indem bestimmte Objekte mit grünem Klebeband eingefärbt werden. Folglich verschmelzen Vorder- und Hintergrund miteinander, wodurch die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur deutlich werden soll.

Wie ist die Serie entstanden? Welche Technik(en) hast du benutzt?
- Nachdem ich das Konzept geschrieben und die geeigneten Motive gefunden hatte, machte ich mich, bewaffnet mit einer 50mm-Festbrennweite, einem Stativ und dem Klebeband, an die Realisierung des Projektes. Ganz besonders wichtig war dabei, das Klebeband mit Genauigkeit anzubringen, damit es der Kameraperspektive und dem Hintergrund entsprechend ausgerichtet ist.

Wie viele Rollen Klebeband waren im Einsatz?
- Insgesamt sind etwa zwei Rollen Klebeband à 50mm x 50m verbraucht worden.

Auf Dauer angelegte Urban Art oder rückstandslose Entfernung des Klebebandes?
- Ich habe mich dazu entschieden, das Klebeband wieder zu entfernen, da es sich nicht um mein Eigentum handelt, das auf Dauer beklebt sein würde.

Warum hast du genau diese Serie ausgesucht? Was fasziniert dich an ihr?
- Zunächst einmal liegt mir die Ökologie sehr am Herzen, wodurch ich einen direkten Zugang zum Thema der Serie habe. Außerdem habe ich große Freude daran, mit Genauigkeit zu arbeiten, das Bild zu komponieren, zu inszenieren und letztlich puristisch wirken zu lassen.

Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen? Weißt du noch, was dein erstes Foto war?
- Durch meinen Vater bin ich schon als Kind an die Fotografie herangeführt worden. Er, als Hobbyfotograf, ermöglichte es mir, mit verschiedenen Kameras zu arbeiten, die Technik zu erlernen, meinen Blick zu schulen und ein besseres Verständnis von Kunst zu erlangen. An mein erstes Foto kann ich mich leider nicht mehr erinnern, obwohl ich es natürlich gerne tun würde.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
- Ich fotografiere mit großer Leidenschaft inszeniert, in grafischem Stil und in Farbe. Die Motivwahl und bei welchen Gelegenheiten ist ganz davon abhängig, was ich zum Ausdruck bringen möchte.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Ganz klar, Gregory Crewdson. Gerne würde ich so viel in einem Bild erzählen können wie er.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Früher dachte ich, die Fotografie sei das Abbild der Wirklichkeit, heute weiß ich, dass sie die subjektive Wahrnehmung des Bildmachers darstellt.

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
- Erst einmal bietet mir die Akademie, an der ich studiere, die Möglichkeit, meine Arbeiten, die im Rahmen bestimmter Kurse entstehen, auf Ausstellungen zu zeigen. Darüber hinaus ist das Internet natürlich eine wichtige Plattform, um mich als Fotografin darzustellen.

Bist du in einer Foto-Community / Social Media Plattform?
- www.behance.net/monaschulzek

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1 Kommentar



Aus meiner Sicht eine der besten Arbeiten beim Jugendfotopreis-Wettbewerb 2014, in der Ausführung, der Postproduction aber vor allem im einmaligen Konzept. Liebe Mona, Du hast dein Ziel erreicht: ich beschäftige mich mit Deiner Arbeit auch drei Wochen nach Remscheid, was soll Fotografie noch?!
> Tibor v. Zeppelin, 6.10.14

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