Elisa Mux -
Elisa Mux -

Serie: Parallelen

Elisa Mux

Köln, 20 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020
Freie Themenwahl | Altersgruppe C (16-20 Jahre)

Auszeichnung 300 € 

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
- Die Idee entstand im Rahmen eines Fotografie-Seminars an meiner Uni.

Was war dir wichtig?
- Bei den Bildern war mir wichtig, auf die Unterscheidungen der Darstellung der beiden Frauen aufmerksam zu machen.

Auf welche „Parallelen“ richtet sich der gleichlautende Serientitel?
- Die „Parallelen“ richten sich auf die Darstellung des weiblichen Körpers. Die Art der Darstellung unterscheidet sich jedoch. Auf der einen Seite der weibliche Körper, vornehmlich für den „männlichen Blick“ inszeniert und auf der anderen Seite eine natürliche, wenn auch hier ebenfalls inszenierte, Darstellung.

Wie ist die Serie entstanden?
- Die Serie wurde mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert. Wichtig waren besonders die Lichtsituation und die Verlagerungen der Schärfe-Ebene.

Warum hast du genau diese Bilder ausgesucht?
- Ich habe mich für diese Fotografien entschieden, da ich die Lichtsituation sehr besonders finde. Sie fügt dem Bild einen malerischen Charakter hinzu.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- Ich habe mit 12 Jahren angefangen zu fotografieren. Ich war auf Flohmärkten und habe mir alte Fotografie-Magazine und analoge Kameras gekauft. Zwischenzeitlich habe ich aufgehört und erst durch mein Studium wieder zur Fotografie zurückgefunden.

Was fotografierst du am meisten?
- Ich fotografiere am meisten und am liebsten Menschen. Menschen schauen sich gerne Menschen an. Es ist interessant zu beobachten, wie sie funktionieren. Die meisten meiner Fotografien sind inszeniert. Ich überlege mir eine Art „Bühnenbild“ und versuche eine Geschichte zu erzählen oder zu teasern, die die Betrachter anregen, Fragen zu stellen und mehr erfahren zu wollen.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Vorbilder habe ich nicht so richtig. Mich beeindrucken Fotografien, die mir Dinge, die ich schon oft gesehen habe, auf eine neue, eigene Weise zeigen.

Wo und wem zeigst du deine Bilder?
- Ich zeige meine Bilder bei Endpräsentationen und Ausstellungen der Uni. Meinen Freunden und meiner Familie auch manchmal.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Fotografie bedeutet für mich Beobachten, Aufdecken, Verstehen, Überwinden, Analysieren und Verstecken. Ich kann durch die Fotografie eine eigene Welt erschaffen, eine Geschichte erzählen. Eine Aufnahme hält mehr fest als nur das Motiv. Sie hält einen Moment, ein Gefühl, eine Emotion fest, ohne dass sie einen Anspruch darauf erhebt. Die Fotografie ist ein Kommunikationsmittel und hat durch die zahlreichen Interpretations- und Möglichkeitsräume die Fähigkeit, Menschen fernab von Worten mit der Welt um sie herum kommunizieren zu lassen.

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Preisträgerfotos + 2020 + Alter: 16–20 Jahre

 

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