Sofia Jamatte -
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Serie: Sichtbarkeit

Sofia Jamatte

Berlin, 20 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020
Freie Themenwahl | Altersgruppe C (16-20 Jahre)

Auszeichnung 300 €, Publikumspreis im Wert von 500 € 

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
- Bei der Darstellung von Freunden oder Bekannten ist es mir schon immer wichtig gewesen, sie möglichst authentisch darzustellen. Doch sobald eine Kamera bewusst wahrgenommen wurde, änderte sich das Verhalten der Person. Ich fragte mich deshalb: Kann ich das „wahre Ich“ bildlich überhaupt darstellen? Ist das natürliche Auftreten einer Person jemals greifbar oder sichtbar?

Was möchtest du mit deinen Bildern vermitteln?
- Die Bilder können als ein Versuch verstanden werden, der bewussten oder unbewussten Verhaltensänderung fotografisch nachzugehen. In erster Linie will ich mit der Serie eine Art Bewusstsein für dieses Thema vermitteln. Ein Bewusstsein, aber auch ein Hinterfragen des „Sich-Verstellens“ beim Fotografieren, für das Medium der Fotografie und für das „wahre Ich“ - falls es überhaupt erfahrbar sein sollte.

Wie ist die Serie entstanden?
- Ich hatte schon eine Vorstellung, wie die Serie ungefähr aussehen sollte. Wichtig war mir, dass die Aufnahmen meiner Freunde und Bekannten nicht gestellt und posiert entstehen, sondern spontan und ohne Anweisungen von mir. Bei der Darstellung wollte ich eine geheimnisvolle, mysteriöse und natürliche Ästhetik erreichen. Die Bilder wurden analog fotografiert und im Nachhinein nicht bearbeitet oder retuschiert.

Was fasziniert dich an der Serie?
- Eine bestimmte Ungewissheit, die durch die Fotografien hervorgerufen wird, obwohl es Personen sind, die mir sehr nahe stehen. Für mich sind Bilder oft mysteriös, genauso wie das Wesen des Menschen.

Seit wann fotografierst du?
- Ich habe schon immer gerne fotografiert. Seitdem ich 2016 angefangen habe, meine Bilder auf einer Fotografie-Plattform zu veröffentlichen, wusste ich, dass ich mich mit der Fotografie tiefgründiger beschäftigen wollte.

Was fotografierst du am meisten?
- Menschen und kulturelle Phänomene. Ich finde es interessant, widersprüchliche Dinge in der Gesellschaft visuell darzustellen und auch meine (kritische) Perspektive zu vermitteln. Ich gehe eher intuitiv vor und weniger inszeniert.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Die Fotografien von Claude Cahun, Robert Frank, Henri Cartier-Bresson oder Nan Goldin gefallen mir sehr. Jedoch würde ich nicht unbedingt von Vorbildern sprechen, vielmehr von andauernd wechselnden Inspirationsquellen.

Wo und wem zeigst du deine Bilder?
- Meistens zeige ich die Bilder Leuten, die sich für meine Fotografie interessieren. Das sind Freunde, Familie, Bekannte oder die Personen, die ich fotografiert habe. Ich veröffentliche meine Bilder auch online. Mit Freunden habe ich angefangen, Kunstabende zu Hause zu organisieren, an denen verschiedene Kunst zu sehen ist.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Die Fotografie ist für mich ein Medium, mit dem ich mich am wohlsten fühle, meine Ideen, Gefühle und Gedanken visuell umzusetzen. Weiterhin ist die Fotografie für mich eine Art Bestätigung von vergangenen Tatsachen und auch eine Art visuelles „Tagebuch“ meiner derzeitigen Ansichten.

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