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Regal

Jonas Rickert

München, 16 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2018
Imaging und Experimente

 
 

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deinem Bild gekommen?
Mein kleiner Bruder sammelt schon seit vielen Jahren alle möglichen Sachen aus der Natur, und so ist eine – mittlerweile sehr umfangreiche – Sammlung entstanden. Anfang des Jahres hat mich meine Mutter dann gebeten, das Regal zu fotografieren, da sie es ein bisschen aussortieren, aber trotzdem eine Erinnerung haben wollte.

Wie genau ist das Bild entstanden? Welche Technik(en) hast du verwendet?
Mir war gleich von Anfang an klar, dass ich nicht einfach ein Bild im Hochformat machen wollte, bei dem man kaum Details hat und die Kanten durch das Weitwinkel gekrümmt sind. Stattdessen habe ich mir gedacht, dass es am besten ist, wenn man jedes Regalbrett einzeln abfotografiert und es dann später in Photoshop zu einem Bild zusammenmontiert. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch nicht genau, ob es so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe und ob ich es überhaupt schaffe, es zu montieren. Am Ende hatte ich also 15 Fotos, die ich zu einem Foto montieren musste und mir ist gleich aufgefallen, dass jedes Objekt, welches über mehrere Regalebenen geht, perspektivisch plötzlich an einer ganz anderen Stelle ist. Durch viele Masken und Retusche habe ich es dann irgendwie hinbekommen, obwohl man an einigen Stellen dennoch Macken erkennt.

Was möchtest du mit deinem Bild vermitteln?
Ich hatte eigentlich nie wirklich vor, mit dem Bild etwas auszusagen. Vielmehr wollte ich jedes Detail in dem Regal zeigen und vielleicht, dass auch Unordnung schön sein kann.

Warum hast du dir genau dieses Bild ausgesucht? Was fasziniert dich an ihm?
Was mich am meisten an dem Bild fasziniert ist, dass man irgendwie immer etwas Neues entdecken kann. Denn auch wenn man denkt, man hätte alles gesehen, findet man etwas, was man noch nicht kennt. Am Beeindruckendsten war es für mich, als wir das Bild groß ausgedruckt haben und man sich in dem Bild verlieren konnte. Das war nochmal eine ganz andere Erfahrung, als es sich nur am Computer anzusehen. Deshalb habe ich mir dieses Bild ausgesucht.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive bei welchen Gelegenheiten?
Am meisten fotografiere ich Menschen, in allen möglichen Gelegenheiten. Dabei sind meine Freunde und Familie meine häufigsten Motive. Außerdem fotografiere ich sehr gerne Landschaften, was sich anbietet, da wir sehr oft in den unterwegs Bergen sind. In letzter Zeit fotografiere ich aber auch vermehrt Architektur und erstelle davon Montagen.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
Ich habe eigentlich kein wirkliches Vorbild in der Fotografie. Ich finde nur die Fotos von Fotografen wie Peter Lindbergh oder Gregory Heisler sehr beindruckend, aber keiner von ihnen ist ein wirkliches Vorbild für mich.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
Ich habe fotografieren zum Spaß und aus einer gewissen Langweile heraus angefangen, weil ich zu der Zeit sonst nicht wirklich was zu tun hatte. Mittlerweile hat sich mir die Möglichkeit ergeben, mit meinen Fotos auch Geld zu verdienen, da ich für Kulturgipfel Konzerte fotografiere. Dennoch sehe ich meine Zukunft nicht in der Fotografie, sondern eher beim Film, aber ich hoffe, es wird noch für sehr lange ein Hobby sein, das ich gerne mache.

Wie bist du auf den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam geworden?
Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber ich glaube meine Mutter hat mir gesagt, dass ich doch mal meine Fotos in einen Wettbewerb einreichen könnte und so bin ich auf den Deutschen Jugendfotopreis gekommen.

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
Hauptsächlich meinen Freunden und vor allem meiner Familie.

(Wo) findet man deine Bilder im Internet?
Ja, auf der Internetseite von Kulturgipfel sind einige meiner Fotos und eines auf münchen.de, unter den Residenzkonzerten. Sonst habe ich meine Fotos selbst noch nicht im Internet veröffentlicht.

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