Ciara-Angela Engelhardt -
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Serie: Die Magie Marokkos

Ciara-Angela Engelhardt

Konstanz, 20 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2014
Allgemeiner Wettbewerb | Altersgruppe C (16-20 Jahre)

2. Preis 400 €

B A F @   2 7

 
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Jurybegründung

Ein Land wie aus dem Märchen: sinnlich, verführerisch, betörend. Von der „Magie Marokkos“ lässt sich Ciara-Angela Engelhardt in ihrer gleichnamigen Serie in ihren Bann ziehen. Sie nimmt den Betrachter mit auf eine Reise durch den Orient, mit in die Faszination von 1001 Nacht. Weite Gebirgslandschaften, Palmen, Blickkontakt mit einem verschleierten Tuareg. Die Motive sind teils nur angedeutet, Farben und Formen gehen ineinander über, Traum und Realität verschmelzen. Diese Fotoserie überzeugt durch eine abwechslungsreiche Zusammenstellung, eine interessante Farbgebung und den Anstoß, den sie zum Träumen gibt.

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen und worum geht es dir dabei?
- Die Serie entstand mehr oder weniger durch Zufall. Meine drei Freundinnen planten schon länger nach Marokko zu reisen, ich entschloss mich dazu spontan nachzufliegen. Es sind Augenblicke und Einblicke in eine wundervoll belebende Reise. Fotos, wie aus einem Tagebuch.

Wie ist die Serie entstanden? Welche Technik(en) hast du benutzt?
- Ich hatte zwei analoge Kameras im Gepäck: die Nikon F-501 und meine liebgewonnene Zenit-E, die ich damals auf einem Flohmarkt in Budapest ergattert habe.

Was ist für dich die Magie Marokkos?
- Kontraste. Farben. Muster. Schatten. Licht. Gerüche. Töne. Es war ganz neu, ganz anders, intensiv. Raus aus Marrakech hin zu den Atlas Mountains und schließlich rein in die Wüste. Diese Weite, die sich vor einem erstreckt. Mir kamen während der Fahrt öfter die Tränen, einfach, weil ich im positiven Sinne so überwältigt war.

Warum hast du genau diese Serie ausgesucht? Was fasziniert dich an ihr?
- Es war wie ein Traum da zu sein. Ich stand wie neben mir. Meine ausgewählte Serie verkörpert das. Welten, die ineinander verschwimmen. Die Ferne. Das Rätsel. Meine Freunde. Das erste Foto, wie die Gewürze in den Souks, das letzte, wie der morgendliche, mystische Nebel in den Gassen.

Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen? Weißt du noch, was dein erstes Foto war?
- Hach, wäre das romantisch zu wissen, was tatsächlich mein erster Schuss war. Lang ist’s her, da begann ich auf Reisen mit einer kleinen Digitalkamera meiner Eltern zu fotografieren.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
- Die Antwort ist das, was uns umgibt. Unser Leben. Die Seele der Menschen, der Natur, der Architektur. Mich begeistert die Atmosphäre des Fremden ebenso wie die des Bekannten.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Henri Cartier-Bresson, Viviane Sassen, Francesca Woodman, Diane Arbus, …und noch etwas unbekanntere: Synchrodogs, Ellen Rogers, Alison Scarpulla, Rebecca Cairns, Ondrej Janu. Diese Namen kamen mir schnell in den Sinn, obwohl es natürlich viel viel mehr nennenswerte Fotografen gibt.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Die Erinnerung an die Poesie des Lebens.

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
- Ich freue mich immer, wenn ich meine Fotografien ausstellen kann. 2008 hatte ich die Ehre, eine Fotografie auf der Photokina zu präsentieren. Danach stellte ich in der Ladengalerie der Tageszeitung „junge Welt“ im Rahmen des Deutschen Zeitungsleserfotowettbewerbs „Blende 2010“ und „Blende 2013“ in Berlin aus. Zusätzlich auf zwei Festivals: „Fuchsbau Festival“ in Hannover und „seekult“ Festival in Friedrichshafen. Letztes Jahr wurde eine meiner liebsten Fotografien auf Postkarten von „Edgar Freecards“ gedruckt und in Bars, Clubs, Kinos etc. in ganz Deutschland verteilt.

Bist du in einer Foto-Community / Social Media Plattform?
- flickr: https://www.flickr.com/photos/loosingmind
facebook: https://www.facebook.com/ciaraangela.engelhardt









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geheimnisvolle Wuestenatmosphaere
> Hany T., 15.8.14

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Preisträgerfotos + 2014 + Alter: 16–20 Jahre

 

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