Giada Planamente -
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Serie: sphaera motus

Giada Planamente

Frankfurt (Oder), 13 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020
Freie Themenwahl | Altersgruppe B (11-15 Jahre)

Hauptpreis 500 € 

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Jurybegründung

„Früher hat man sich immer über das Datum im Foto geärgert – es war immer an der falschen Stelle“: Bei manchen Jurymitgliedern kommen Erinnerungen auf. Die junge Fotografin Giada Planamente benutzt heutzutage dafür eine App und baut in ihr Foto-Tagebuch ein Datum ein. Sie portraitiert sich im Spiegel und verschwindet fast hinter dem Blitz des Smartphones. Manche ihrer Bilder wirken abstrakt, ein Lichtschein auf geriffeltem Glas etwa. Die Bilder überlagert sie mit Störungen, wie man sie aus der analogen Fotowelt kennt. Giada Planamente geht es jedoch nicht um Effekte, sondern darum, ihre Gefühle sichtbar zu machen. Das gelingt ihr auf eine poetische Weise außerordentlich gut.
Die Jury bedankt sich für diesen spannenden Blick in Giadas Universum mit dem Hauptpreis beim Deutschen Jugendfotopreis in der Altersgruppe B (11 – 15 Jahre).

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
- Ich war im Sommer 2019 in Italien und die farbige, sommerliche, lichtdurchflutete Umgebung hat mich sehr inspiriert.

Was war dir wichtig, was möchtest du mit deinen Bildern vermitteln?
- Ich habe entdeckt, dass, wenn ich fotografiere, dann kann ich die Welt um mich herum besser wahrnehmen. Ich kann es dann so fotografieren, wie ich sie grade sehe. Das ist mir wichtig, einen eigenen Blick zu entdecken.

Was bedeutet der Titel der Serie: sphaera motus?
- Ich hatte diesen lateinischen Begriff öfter bei den Meditationshörbüchern meiner Mutter gehört. Ich glaube, da bezeichnet es so was wie Motivationssphäre, etwas, was einen bewegt. Ich fand es passend, dieses faszinierende Fremdwort für die Serie zu übernehmen. Fotografie ist eine neue, fremde Sphäre, die ich betrete und mich bewegt.

Wie ist die Serie entstanden?
- Die Serie ist als eine Art fotografisches Tagebuch im Sommer 2019 in Italien entstanden. Ich hatte alles um mich herum mit meinem Handy fotografiert. Die Fotos habe ich mit der HUJI App bearbeitet, also mit Filtern, die analoge Fotografie simulieren.

Was fasziniert dich an diesen Bildern?
- Auf manchen Fotos fand ich das Licht schön, auf anderen die Textur und bei allen fasziniert mich das Geheimnisvolle.

Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- Ich fotografiere seit 2014, aber zum "richtigen" Fotografieren bin ich durch die Foto-AG der Alfred-Nobel-Schule gekommen. Da haben wir verschiedene digitale Kameras ausprobiert und sogar mit analogen Kameras fotografiert.

Was fotografierst du am meisten?
- Ich fotografiere meine Freunde, meine Katzen und viel Natur, wie die meisten Teenies jetzt grade. Eigentlich fotografiere ich alles, was mir begegnet.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Ich folge auf Instagram und bin von den Fotografien von Alessio Sarao und Francesca Notaro inspiriert.

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
- Ich zeige während der Foto-AG meine Fotos. Jedem Semester wird am Ende der Foto-AG eine Ausstellung mit unseren Bildern organisiert.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Fotografie bedeutet für mich, dass ich ohne Worte kommunizieren kann, und das beschreiben kann, was ich fühle und wie ich die Welt sehe.

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Preisträgerfotos + 2020 + Alter: 11–15 Jahre