Annelie Becker - inside out
inside out

Annelie Becker

Strausberg, 20 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2022
Experimente

 

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deinem Bild gekommen?
- Ich habe meine CT-Aufnahme vom Arzt auf einer CD zu Hause angesehen. Ich war total fasziniert von den Bildern und Strukturen und wollte mehr daraus machen. So habe ich Porträtfotos aufgenommen und die Aufnahmen von meinem Kopf darübergelegt. Ich habe so lang herum probiert, bis ein Bild entstand, das mir gefiel.

Was war dir wichtig?
- Mir ist wichtig, viele Dinge aus mehr als einer oder meiner eigenen Perspektive zu betrachten. So sieht man auch in meinem Bild die Sicht „in“ meinen Kopf bzw. die Sicht von „außen“.

Warum fasziniert dich an dem Bild?
- Mich faszinieren die Kombination aus Schwarz-Weiß und knalligen Tönen sowie der Gegensatz von Fotografie zur CT-Aufnahme. Die Kombination aus beidem macht das Bild besonders.

Wie ist das Bild entstanden?
- Als das Bild entstand, war ich noch nicht sehr vertraut mit Grafikprogrammen zur Fotobearbeitung. So kreierte ich das Foto durch viele Experimente in einer Smartphone-App. Die CT-Aufnahme dafür stammt von meinem Arzt. Das Porträt habe ich in meinem Schlafzimmer mit Selbstauslöser geschossen.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- 2015 habe ich meine erste „richtige“ Kamera zu Weihnachten bekommen. Seitdem habe ich meine Liebe zur Fotografie entdeckt und genutzt. Kreativ bin ich durch Malerei, Tanz und Musik schon länger tätig – so bot die Fotografie eine tolle Ergänzung.

Was fotografierst du am meisten?
- Ich fotografiere meist meine Freunde, also hauptsächlich Porträts und Mode. Am liebsten fotografiere ich draußen – ich habe aber auch schon im Studio Erfahrungen sammeln können. Ein tolles Setting bringen auch immer Kunstausstellungen, egal ob modern oder klassisch.

Schaffst du – wie in dieser Arbeit – häufig digitale Bilderwelten oder bist du doch eher in der klassischen Fotografie unterwegs?
- Meist bin ich eher in der klassischen Fotografie am Werk, aber manchmal will ich mehr daraus machen und experimentiere herum. So entstehen tolle Kompositionen.

Wie hat sich die Corona-Zeit auf deine Art zu fotografieren ausgewirkt?
- Während der Pandemie habe ich gern weiterhin Fotos gemacht. Es war oft schwer, sich zu motivieren bzw. standen Kontaktbeschränkungen im Weg, doch spätestens im Sommer habe ich dann immer viel fotografiert.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Ich habe keine Vorbilder in der Fotografie. Natürlich entdecke ich Werke, die mir gefallen und lasse mich davon inspirieren, aber bestimmte Künstler verfolge ich nicht.

Wie informierst du dich über aktuelle Fotografie?
- Ich tausche mich mit Freunden aus, die ähnliche Interessen bzw. Erfahrungen im Foto- und Videobereich haben bzw. generell kreativ tätig sind. Trends verfolge ich höchstens auf Instagram.

Wo und wem zeigst du deine Bilder?
- Ich zeige meine Fotografien hauptsächlich auf Instagram bzw. nutzen meine Freunde diese für ihre Familie, Social Media oder in anderem Rahmen.

Woran arbeitest du gerade?
Ich arbeite momentan an nichts Konkretem, konnte aber in letzter Zeit einige „Behind the scenes Shots“ für Musikvideodrehs aufnehmen. Ansonsten bleibt mir wegen meiner anstehenden Bachelorarbeit momentan leider nicht viel Zeit.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
Die Fotografie ist meine Passion. Wenn ich zufrieden mit den Ergebnissen eines Shoots bin, ist das ein tolles Gefühl. Es ist eine Abwechslung vom Alltag und irgendwie eine andere Welt.

 

 

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