Fotogruppe BaoLy Le & Hien Hoang -
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Aus dem Fotobuch: Die Schattensucherin

Fotogruppe BaoLy Le & Hien Hoang

Wiesbaden, Ø 23 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2014
Allgemeiner Wettbewerb | Altersgruppe D (21-25 Jahre)

Prämie 200 €

A F @   2 7

 
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Interview

Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Buch gekommen und worum geht es euch dabei?
- Das war ziemlich emotional. In unseren Fotoserien wollen wir immer unser Inneres darstellen. Zu dieser Zeit hatten wir beide Probleme im Leben, unsere Beziehungen waren kaputtgegangen. Wir suchten das längst verlorene Gefühl, was aber nur im Vergangenen zu finden ist. Das ist wie ein Schatten, den man nicht anfassen kann. Diese Gedanken und das Verlustgefühl haben wir in diesem Buch umgesetzt.

Wie ist das Buch entstanden? Welche Technik(en) habt ihr benutzt?
- Die Fotos sind nicht auf einmal geschossen, sondern über eine lange Zeit. Wir haben immer nur Momente aufgenommen. Wir benutzten meist eine lange Belichtungstechnik, um das Gefühl der Unfassbarkeit einzufangen. Ferner benutzten wir gar keine Retuschiertechniken. Erstens weil wir nicht gut beim Retuschieren sind. Aber vor allem legen wir viel Wert auf die Authentizität des Fotos sowie die Interaktion zwischen den Fotos und den Zuschauern.

Warum habt ihr genau dieses Buch für den Wettbewerb ausgesucht?
- Wir wollten ein Experiment machen: Wir präsentieren keine „schönen“ Fotos (also Fotos mit schönen Motiven oder Lichtbearbeitung), sondern Fotos, die die Verletzung und Verrücktheit zeigen. Und der Deutsche Jugendfotopreis ist ein passender Wettbewerb dafür, dachten wir.

Ist dies eure erste gemeinsame Arbeit?
- Nein, wir haben vorher schon mehrmals zusammengearbeitet.

Seit wann fotografiert ihr? Wie seid ihr zur Fotografie gekommen? Wisst ihr noch, was euer erstes Foto war?
- BaoLy Le: Seitdem ich ein Smartphone habe, das war 2010. Da habe ich mit der Handykamera angefangen. Aber danach merkte ich, dass ich mehr machen möchte. Und deswegen habe ich mich für Fotografie an der Hochschule entschieden. Mein erstes Foto: Ein Sonnenaufgang an einem See in meiner Heimstadt.
Hien Hoang: Ich fotografiere schon seit 2009, am Anfang nur als Hobby. Dann war ich bei einem Forum für Fotografie. Die fotografische Welt faszinierte mich immer mehr, und durch Fotografie kann ich mich am besten ausdrücken. Deswegen habe ich mich auch für ein Fotostudium entschieden. An mein erstes Foto kann ich mich nicht mehr erinnern. Es gibt aber tausende „erste Fotos“.

Was fotografiert ihr am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
- BaoLy Le: Alles, was ich sehe, was ich fühle, versuche ich, auf Fotos darzustellen. Ich mache Fotos überall, irgendwann und irgendwo, auch wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin oder einfach unter der Dusche.
Hien Hoang: Mich interessiert besonders der menschliche Körper. Deswegen versuche ich immer, einen Körper auf verschiedene Art und Weise darzustellen. Ich fotografiere auch ziemlich spontan.

Habt ihr Vorbilder in der Fotografie?
- Ja. Das sind der japanische Fotograf Nobuyoshi Araki, der chinesische Fotograf Ren Hang. Hien interessiert sich auch für Terry Richardson.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für euch?
- BaoLy Le: Ein Foto ist eine tote Sache. Es existiert nur in dem Moment, wo man den Auslöser drückt. Gleich danach ist es tot.
Hien Hoang: Fotografie ist das einzige, das ich gut machen kann.

Wo und wem zeigt ihr eure Bilder? Stellt ihr eure Fotos aus?
- Im Internet, durch facebook und Instagram und so. Wir möchten auch eine Ausstellung unserer Projekte machen, aber wir suchen noch einen Sponsor.

Habt ihr eine eigene Website? Seid ihr in einer Foto-Community / Social Media Platt-form?
- Ja, bei Instagram, Tumblr und Flickr. Unsere eigene Website wird noch bearbeitet. Wir werden darüber später schnell informieren.
Tumblr: http://lenhphotography.tumblr.com
Flickr von Hien: https://www.flickr.com/photos/anmaythoigian






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1 Kommentar



Sehr talentierte Künstlerinnen, gelungene Fotoästhetik, mit geringen Mitteln viel erreicht. Weiter so! :)
> Lyonn Redd, 6.2.15

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Preisträgerfotos + 2014 + Alter: 21–25 Jahre

 

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