Tamara Eckhardt -
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Serie: Vom plötzlichen Erwachsenwerden

Tamara Eckhardt

Berlin, 24 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020
Freie Themenwahl | Altersgruppe D (21-25 Jahre)

Auszeichnung 300 € 

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
- In meinen fotografischen Projekten beschäftige ich mich hauptsächlich mit sozialen Randgruppen und Minderheiten – dabei interessieren mich vor allem Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Mich hat schon immer fasziniert, wie man es schafft, in einem Alter des Erwachsenwerdens, trotz der nicht immer leichten Lebensumstände, ein Kind großzuziehen. Als wir die Aufgabe erhielten, über ein Semester den Bezirk Marzahn/Hellersdorf fotografisch zu dokumentieren, habe ich mich dazu entschlossen, junge Mütter mit meiner Kamera zu begleiten.

Was möchtest du mit deinen Bildern vermitteln?
- Es gibt viele Vorurteile gegenüber Teenager-Müttern. Bei meinen Porträts war es mir wichtig, nicht die gängigen Klischees zu bedienen. Meine Bilder sollten vorwiegend die liebevolle Beziehung zwischen Mutter und Kind darstellen und dabei aber auch die Herausforderungen aufzeigen, in einem Alter des Erwachsenwerdens ein Kind großzuziehen.

Wie ist der Kontakt zu den jungen Müttern zustande gekommen?
- Sehr unterschiedlich - ich habe über viele Wege versucht, Kontakte zu jungen Müttern aufzubauen. Zum einen habe ich sie direkt auf der Straße und in Einkaufszentren angesprochen, zum anderen habe ich mich an Jugendzentren gewandt, die mir bei der Vermittlung geholfen haben.

Warum hast du genau diese Bilder ausgesucht?
- Ich habe die Bilder ausgewählt, die mich am meisten berührt haben. Darüber hinaus war es mir wichtig, durch das Zusammenspiel von Porträts und Stillleben eine bestimmte Stimmung zu kreieren.

Wie ist die Serie entstanden?
- Vor dem Fotografieren war es mir wichtig, die jungen Mütter besser kennenzulernen, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Ich habe sehr viel Zeit mit ihnen verbracht. Stück für Stück sind dabei die Porträts und Stillleben entstanden. Die Serie habe ich mit einer analogen Pentax 67 fotografiert. Ich arbeite ausschließlich mit natürlichem Licht.

Seit wann fotografierst du?
- Seitdem ich 15 Jahre alt bin. Anfangs war es jedoch ein Hobby. Nach der Schule habe ich mich intensiver mit analoger Fotografie beschäftigt und viel Zeit in der Dunkelkammer verbracht. Vor drei Jahren habe ich dann mein Studium an der Ostkreuzschule für Fotografie angefangen.

Was fotografierst du am meisten?
- Ich bin sehr an Menschen und ihren Geschichten interessiert. Häufig entstehen Porträts, aber auch Stillleben und Situationsaufnahmen. Meistens versuche ich, mit meinen Bildern natürliche Situationen festzuhalten. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass ich die Menschen, die ich dokumentieren möchte, über einen längeren Zeitraum begleite.

Wo und wem zeigst du deine Bilder?
- Meinen Mitstudierenden und Dozenten an der Ostkreuzschule, meinen Freunden und anderen Fotografen. Mit dieser Serie hatte ich eine Gruppenausstellung „Framing Identity“ im Museum für Fotografie in Braunschweig.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Fotografie ist das Medium, mit dem ich mich am besten ausdrücken kann. Durch Fotografie habe ich die Möglichkeit, für einen Augenblick in verschiedene Communities, in Leben von Menschen einzutauchen.

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1 Kommentar



Aussagekräftige Bilder...
Angst, Liebe und Hoffnung sehr gut eingefangen.
Für mich die beste Arbeit.
> Katrin Menzel-Anczykowski, 1.5.20

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Preisträgerfotos + 2020 + Alter: 21–25 Jahre

 

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