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Aus der Serie: Museumsausflug

Tamara Rudman

Nürnberg, 7 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2018
Allgemeiner Wettbewerb | Altersgruppe A (bis 10 Jahre)

Hauptpreis 500 €

 
 

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Jurybegründung

Ein Ausflug ins Museum ist immer etwas Feines – ganz besonders wenn man eine Kamera dabeihat. Die 7-jährige Tamara Rudmann hat nicht nur die Ausstellungsobjekte beobachtet, sondern auch die Ausstellungsbesucher: Sie huschen durchs Bild, stehen wie angewurzelt vor der Kunst oder lassen sich von ihren Handys ablenken. Wie Tamara diese Szenen fotografisch beobachtet und daraus eigene Bilder macht, ist einfach toll: Sie spielt mit Unschärfen und mit den unterschiedlichen Ebenen im Bild. Mal sind die Menschen vorne und hinten, dazwischen befindet sich eine Skulptur, unscharfe Gestalten im Vordergrund verschmelzen mit einem Bild, eine liegende Frau aus Marmor, dahinter sieht man eine menschliche „Skulptur“. Tamara Rudmann ist eine fantasievolle Schwarzweiß-Serie mit einer ganz eigenen Ästhetik gelungen, die den Hauptpreis in der Altersgruppe A absolut verdient.

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
Ich wollte unbedingt meine persönliche Privatsammlung der Museumsbilder erstellen.

Warum hast du angefangen, im Museum Fotos zu machen?
Die Skulpturen, die ich im Museum sah, fand ich sehr schön und wollte sie für mich als Erinnerung unbedingt festhalten.

Was war dir wichtig, worum ging es dir dabei?
Ich habe mich zum größten Teil auf die Komposition konzentriert. Im Museum war es nicht einfach und manchmal musste ich warten, bis die Menschen vorbeigingen oder bis sie sich so platzierten, wie ich es mir vorstellte. Ich wollte nichts Überflüssiges festhalten, keine überflüssigen Menschen oder Objekte.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
Meine Vorbilder sind Rembrandt und meine Mama. Ich wollte solche Fotos machen wie sie.

Was verwendest du für eine Kamera?
Canon PowerShot G10

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
Ich zeige meine Bilder meiner Mama, Verwandten und Freunden. Die Fotos stelle ich nicht aus.

Wie lange fotografierst du schon? Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Als ich fünf Jahre alt war, habe ich die Fotos mit Mamas Smartphone-Kamera gemacht. Zu meinem 6. Geburtstag habe ich eine eigene Kamera geschenkt bekommen.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich? Was macht dir beim Fotografieren am meisten Spaß?
Ich sehe Fotografie als eine Erinnerung und Momentaufnahme, denn die meisten Aufnahmen, die ich mache, sind für mein Familienalbum gedacht. Und ich freue mich immer, wenn mir spontane Fotos gelingen. Das macht mir am meisten Spaß. Der Überraschungseffekt, wenn man sich auf das Ergebnis freut.

Wie bist du auf den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam geworden?
Durch meine Mama.

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