Internationales Mädchenzentrum Gladbeck  -
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Serie: Ich kann in meiner Kunst verschwinden

Internationales Mädchenzentrum Gladbeck

Gladbeck, Ø 10 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020

 

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Interview

Wie kam die Idee zur eingesandten Arbeit zustande?
- [I. WOLF] Das Fotoprojekt für Mädchen mit und ohne Fluchtgeschichte wurde über mehrere Monate durchgeführt. In wöchentlichen Workshops lernten die Mädchen Künstlerinnen kennen, die sich mit Fotografie beschäftigt haben. Frauen und ihr Werk sind in der Kunstszene häufig unterrepräsentiert. Die vorgestellten Frauen, ihre Arbeiten und Lebensentwürfe können als Vorbilder fungieren und bieten Anregungen für unterschiedliche selbstbestimmte Lebensentwürfe.

Wie ist das Projekt abgelaufen?
- [I. WOLF] Die Künstlerinnen Sibylle Bergemann, Hannah Höch und vor allem Aino Kannisto wurden mit ihren Biografien und Arbeiten vorgestellt und diskutiert. Danach haben die Mädchen sich selbst an der Kamera probiert. Bei einem Besuch in einer Galerie – für einige der erste – konnten die Mädchen die Originale von Aino Kannisto sehen. Die Bilder laden dazu ein, sich selbst in die Szenen hineinzuversetzen. Das inspirierte die Mädchen und sie hatten den Wunsch, fotografisch Emotionen zum Ausdruck zu bringen. Sie haben in Teamarbeit ihre Bildideen umgesetzt, es wurde geweint, geschlafen, gestritten, geklebt und fotografiert. Am Ende wurde gemeinsam eine Ausstellung kuratiert, die mehrere Wochen in der Stadtbücherei Gladbeck gezeigt wurde.

Wie war die Resonanz auf das Fotoprojekt?
- [I. WOLF] Das Projekt war ein großer Erfolg und für die Teilnehmerinnen sehr „empowernt“, da in hohem Maße auf Partizipation und die Bedürfnisse der Mädchen geachtet wurde. Die Resonanz auf die ausgestellten Bilder war durchweg positiv. Solche Bilder, insbesondere von Mädchen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, sind nicht oft zu sehen.

Werden im Mädchenzentrum regelmäßig Fotoprojekte durchgeführt?
- [I. WOLF] Es war das erste Fotoprojekt. Im Folgeprojekt „Superheldinnen“, allerdings mit einer anderen Zusammensetzung der Teilnehmerinnen, sollen Stop-Motion-Filme entstehen.

Welche Kompetenzen möchten Sie den Jugendlichen vermitteln?
- [I. WOLF] Mir war es wichtig, dass die Mädchen einen neuen Blick auf sich werfen, dass sie merken, sie besitzen Kreativität, die sie nutzen und nach außen bringen können, dass sie in der Öffentlichkeit eine Position vertreten können. Das Verlassen der vertrauten Räume öffnet neue Begegnungen mit sich und auch der Gesellschaft. Der Besuch in der Galerie war ein sehr einschneidendes Erlebnis. Danach waren die Mädchen total inspiriert. Ihre Werke in der Öffentlichkeit auszustellen, empfanden sie als sehr wertschätzend.

Projektleiterin: Iris Wolf von Selfiegrafen
Projektträger: LAG Kunst und Medien
Projektpartner: Internationales Mädchenzentrum Gladbeck

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