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Auswahlellipse-Werkzeug

Aus der Serie: Werkzeuge

Markus Windt

Berlin, 18 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2016
Allgemeiner Wettbewerb | Altersgruppe C (16-20 Jahre)

3. Preis 300 €

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Jurybegründung

Wie kamen die Werkzeuge in Bildbearbeitungsprogrammen eigentlich zu ihren Namen? Markus Windt verrät die Antwort, indem er die digitalen Tools in ihre analoge Ursprungswelt zurück übersetzt. Er zeigt eine Schreibmaschine, einen Radiergummi und einen Locher in ihrer herkömmlichen Funktion. Gleichzeitig bringt er ihre jeweilige digitale Darstellungsweise mit ins Bild. Zwei Welten, ein Verwendungszweck: ein erfrischendes Spiel mit der Symbolik, voller Leichtigkeit und Witz, eingefangen in visuell ansprechenden Kompositionen.

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
- Mich fasziniert schon seit Langem die Symbolik in Photoshop. Wie das grau-weiß karierte Muster für Transparenz, oder die schwarz-weißen „Ameisenlinien" für Auswahlen. Außerdem sind die meisten Werkzeuge in Photoshop nach ihren analogen Vorbildern benannt und bebildert, um eine direkte Assoziation zum Verwendungszweck herzustellen. Da lag es nahe, das Digitale und Analoge zu kombinieren.

Was war dir wichtig, worum ging es dir dabei?
- Mir war wichtig, dass man den Bezug, zumindest wenn man Photoshop kennt, versteht, und die Bilder einen kurzweiligen Eindruck hinterlassen. Generell achte ich bei all meinen Arbeiten auf eine gewisse Reduktion und eine präzise Anordnung der Bildelemente.

Wie schwer war es, eine Schreibmaschine aufzutreiben?
- Im Computerzeitalter? Tatsächlich ziemlich leicht, die stand auf dem Dachboden und gehört
meinem Vater.

Warum hast du genau diese Serie ausgesucht? Was fasziniert dich an ihr?
- Ich finde allgemein interessant, was eigentlich bei allen Fotos der Fall ist: Ohne Bezug zum Thema sieht man die Dinge nur so, wie sie sind. Eine Schreibmaschine, die schreibt, einen Radiergummi, der radiert und einen Locher, der locht.

Wie ist die Serie entstanden? Welche Technik(en) hast du benutzt?
- Die Bilder sind ziemlich unspektakulär entstanden. Kamera aufs Stativ, Blitz aufgestellt,
abgedrückt, nächstes Motiv. Später habe ich natürlich Tonwerte und Farben angepasst, etwas retuschiert und die Elemente aus Photoshop nachgebaut.

Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- Ich filme auf jeden Fall schon länger als ich fotografiere, irgendwann hat sich das dann gedreht. Zuerst fing ich mit Photoshop an Compositings zu erstellen, später kaufte ich mir, mit 14/15 Jahren, eine Spiegelreflex.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
- Am häufigsten wohl mich selbst, wenn ich ehrlich bin. Und das, obwohl ich selten Selfies mache. Ansonsten gibt es da eigentlich nichts Bestimmtes. Privat und ohne Plan fotografiere ich jeden-falls höchst selten.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Direkte Vorbilder habe ich nicht, glaube aber, dass man indirekt immer durch das beeinflusst wird, was man mag. Bei dieser Serie wohl am ehesten von Robert Bartholot und Phebe Schmidt. Ansonsten bin ich großer Fan vom Pariser Studio Le Creative und Yonca Karakas.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Für mich ist die Fotografie ein Medium, mit dem ich meine Ideen visualisieren kann.

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
- Bis jetzt bekam ich leider noch nicht die Möglichkeit, meine Arbeiten ausstellen zu dürfen, aber das ändert sich ja jetzt mit euch und der photokina. Ansonsten natürlich im Internet.


Wo findet man deine Bilder im Internet?
- Unter anderem auf meiner Website, dort sind auch alle Netzwerke, in denen ich poste, gesammelt verlinkt: www.markuswindt.de

Wie wurdest du auf den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam?
- Das weiß ich gar nicht mehr genau, es könnte aber gut sein, dass ich nach Fotowettbewerben gesucht habe, bei denen man einmal mitmachen könnte.

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Preisträgerfotos + 2016 + Alter: 16–20 Jahre

 

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