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Aus der Serie: aus der Werkgruppe Nekrose

Sören Gohle

Wartenberg, 20 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2016
Allgemeiner Wettbewerb | Altersgruppe C (16-20 Jahre)

2. Preis 400 €

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Jurybegründung

Das Porträt einer alten Dame, die Augen geschlossen. Eisblauleuchtendes Versuchsmaterial aus dem Labor. Ein nächtlicher Ausflug in die Modewelt, den Blitz immer dabei. Sören Gohles Bilder aus der Werkgruppe „Nekrose“ ziehen die Blicke auf sich und irritieren. Die Kompositionen sind fotografisch spannend und voller bildnerischer Kraft, die Zusammenhänge wirken geheimnisvoll und skurril. Gerade der Moment der Verwirrung macht den großen Reiz dieser Arbeit aus. Durch einen fantasievollen Umgang mit der Kamera erschafft Sören Gohle fiktive Welten, auf die sich der Betrachter gerne einlässt. Eine starke fotografische Leistung!

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deinen Bildern gekommen?
- Die Bilder sind (bis auf eine ältere Aufnahme) im Laufe meines ersten Semesters im Studium entstanden. Die ursprünglichen Ausgangspunkte variierten jeweils, doch ließen sie sich im Nach-hinein hervorragend zusammenstellen und zu etwas Neuem gruppieren. Man spürt das dann einfach, wenn die Fotografien miteinander arbeiten.

Was war dir wichtig, worum ging es dir dabei?
- Wichtig war mir im Einzelnen wie auch Gesamt ein gewisses Flair und eine bestimmte ästhetische Wirkung zu kreieren.

Wie sind die Bilder entstanden? Welche Technik(en) hast du benutzt?
- Die Bilder sind auf 35mm Film aufgenommen worden. Bei einer Fotografie habe ich zudem exemplarisch den Film manuell bearbeitet.

Warum hast du genau diese Bilder ausgesucht? Was fasziniert dich an ihnen?
- Die ausgewählten Bilder harmonieren, sind aber auch einzeln standhaft. Des Weiteren mag ich eben die Atmosphäre, die durch ihre Kombination erzeugt wird. Derartige Kriterien haben meine Auswahl bestimmt.

Seit wann fotografierst du? Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- Ich fotografiere mit entsprechendem Engagement dahinter seit ein paar Jahren. Ursprünglich dazu gekommen bin ich durch einige meiner Lieblingsbands bzw. deren visuelle Darstellung, welche mich gereizt hat.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
- Ich fotografiere, wonach mir gerade ist oder ich mich sehne. Klingt stark vereinfacht, trifft es aber vermutlich am besten.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Ich mag sehr viele Fotografen gern, beispielsweise Todd Hido, Jürgen Teller, Sally Mann, William Eggleston, Peter Hujar, Nan Goldin, Andy Warhol, Helmut Newton, Boris Mikhailov oder Guy Bourdin.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Sie macht mir überaus Spaß und fasziniert mich in jeglicher Hinsicht.

Wo und wem zeigst du deine Bilder? Stellst du deine Fotos aus?
- Ich studiere Fotografie im Kunstkontext. Dort habe ich eine Plattform zur Ausstellung und Präsentation gegeben. Außerdem nutze ich natürlich noch alle weiteren sich anbietenden Gelegenheiten.

Wo findet man deine Bilder im Internet?
- Als Website nutze ich http://cargocollective.com/sorenbaptism
Diese werde ich im Laufe der Zeit noch zunehmend professionalisieren. Dort findet man auch alle weiteren Links.

Wie wurdest du auf den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam?
- Ich habe vom Deutschen Jugendfotopreis in der „PHOTONEWS“ gelesen.

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Preisträgerfotos + 2016 + Alter: 16–20 Jahre

 

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