Kollektiv Strukturlos
Person
Bergisch Gladbach, Ø 18 Jahre
Jahr
2026
Kategorie
Jahresthema
Interview
Worum geht es in eurem Foto und wie ist die Idee dazu entstanden?
In dem Foto geht es um soziale Ungerechtigkeit durch verschiedene Startbedingungen. Außerdem thematisiert das Bild die Chancenungleichheit der verschiedenen Generationen bezogen auf den Klimawandel. Die Idee zum Bild ist aus dem diesjährigen Motto entstanden.
Für welche Techniken/Materialien habt ihr euch entschieden und warum?
Bei der Wahl der Materialien waren wir sehr offen. Wir haben uns an dem Theaterkeller unserer Schule bedient und versucht, eine bunte und gemischte Auswahl zu erstellen, die trotzdem eine klare Bedeutung hat.
Wie lange hat es gedauert, bis alles fertig war?
Wir haben das Bild in unserem Kunst-LK in Eigenarbeit in kleinen Gruppen entwickelt. Wir hatten mehrere Wochen Zeit und über diese Wochen haben sich unsere Konzepte durchgängig verändert.
Was hat euch beim Prozess am meisten Spaß gemacht? Was war herausfordernd?
Das Brainstorming und dann das Umsetzen in die Realität. Es hat Spaß gemacht, als Gruppe auszuprobieren und sich Ideen vorzustellen.
Was liegt euch bei eurer Arbeit besonders am Herzen? Was möchtet ihr den Menschen mitgeben?
Besonders am Herzen liegt uns die Aussage des Bildes. Bei dem heutigen Ausmaß an Konsum unserer Gesellschaft wird unsere Zukunft und auch die der folgenden Generationen maßgeblich beeinflusst und gefährdet.
Seit wann fotografiert ihr und wie seid ihr zur Fotografie gekommen?
Wir haben alle schon ewig Kontakt mit der Fotografie, aber so richtig selber mal probiert ist es unterschiedlich. Ein paar von uns haben schon als kleine Kinder eine Kamera in die Hand bekommen.
Was fotografiert ihr am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
Am meisten fotografieren wir, wie es wahrscheinlich üblich ist, beispielsweise Freunde oder wenn uns im Alltäglichen Szenen über den Weg laufen, die man festhalten möchte. Manchmal aufgrund von Ästhetik, aber manchmal auch wegen der Aussage dahinter. Fotoprojekte wie dieses haben wir bisher noch nicht gemacht.
Was findet ihr an dem Medium spannend? Welche persönliche Bedeutung hat Fotografie für euch?
Die Möglichkeit, sich durch ein Foto auszudrücken. Im Gegensatz zu anderen Situationen hat man hier die volle Kontrolle darüber, welches Bild man veröffentlicht, bearbeitet oder auch löscht. Man ist sein eigener Regisseur und das kann extrem viel Spaß machen.
Habt ihr Vorbilder in der Fotografie?
Ganz klare Vorbilder haben wir nicht aber, es gibt auf jeden Fall Fotografen, die Einfluss auf uns haben. Zur Zeit unserer Projektarbeit haben wir in der Schule Jeff Wall sehr intensiv behandelt und die cinematografische Art von ihm haben wir in jedem Fall als Inspiration empfunden.
Was haltet ihr von Fotowettbewerben? Habt ihr schonmal an einem Wettbewerb teilgenommen?
Wir finden, dass es eine tolle Möglichkeit für alle sein kann, seine Passion nach außen zu tragen, und finden das Zusammenkommen mit anderen Teilnehmern eine sehr schöne Sache. Janis aus unserer Gruppe hat schonmal an diesem Wettbewerb vor einigen Jahren teilgenommen. So weit wie jetzt hat er es damals allerdings nicht geschafft.
Woran arbeitet ihr gerade?
Wir konzentrieren uns momentan auf die Projekte in unserem LK. Zuletzt haben wir Bühnen gestaltet und unsere eigene Miniatur Bühnen gebaut.