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Fynn D'Ortona - Serie: Hoffnung auf Europa

Person

Dortmund, 23 Jahre

Jahr

2026

Kategorie

Jahresthema

Interview

Worum geht es in deinem Foto und wie ist die Idee dazu entstanden?
Die Fotografien sollen Orte und Momente zeigen, die Wohlstand, Träume und Perspektiven unserer Gesellschaft beschreiben. Dafür habe ich während meines Aufenthalts in Albanien nach Motiven gesucht, die auch metaphorisch für das Verhältnis zu Europa stehen.

Für welche Techniken/Materialien hast du dich entschieden und warum?
Ich fotografiere komplett digital und dabei habe ich in der Regel meine 28-mm- und 50-mm-Festbrennweiten. Beide Objektive sind sehr klein und leicht und ich bin damit weniger präsent im Raum.

Wie lange hat es gedauert, bis alles fertig war?
Die drei Fotos der Serie habe ich tatsächlich alle an einem Tag aufgenommen. Das war eher Zufall, weil ich genau die Orte nacheinander abgefahren bin, ohne zu wissen, ob dort Bilder entstehen, die relevant sind für das Projekt. Die Serie ist ansonsten Teil eines Langzeitprojekts, an dem ich inzwischen seit über einem Jahr arbeite und für das ich schon viele Wochen in Albanien verbracht habe.

Was hat dir beim Prozess am meisten Spaß gemacht? Was war herausfordernd?
Ich liebe es mich in eine Thematik einzuarbeiten und dabei mit ganz vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Das ist sehr bereichernd. Herausfordernd ist manchmal, dass natürlich nicht immer alles funktioniert und du dann sehr spontan weiterschauen musst. In der Regel haben sich dadurch immer noch spannendere Momente entwickelt.

Was liegt dir bei deiner Arbeit besonders am Herzen? Was möchtest du den Menschen mitgeben?
Die Faszination für die eigene Umwelt.

Seit wann fotografierst du und wie bist du zur Fotografie gekommen?
Fast mein ganzes Leben, würde ich sagen. Ich fand Fotografieren schon als kleines Kind mega cool. Mit 14 Jahren habe ich mir von meinem Konfirmationsgeld meine erste Spiegelreflexkamera gekauft. Während der Pandemie habe ich mich sehr intensiv dem Medium gewidmet und viel ausprobiert. Schlussendlich war das dann der Auslöser für das Fotografiestudium in Dortmund.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
Das ist sehr unterschiedlich, aber in der Regel geht es immer um das Zusammenspiel von Mensch und Natur.

Was findest du an dem Medium spannend? Welche persönliche Bedeutung hat Fotografie für dich?
Es ermöglicht mir meinen Blick auf meine Umwelt zu schärfen und vor allem immer wieder zu hinterfragen. Dazu macht mir die Fotografie total viel Spaß und ich mag auch den Austausch über Fotos sehr gerne.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
Ja, sehr viele. Eins ist zum Beispiel die Herangehensweise von Rob Hornstra und Arnold van Bruggen. Die beiden wollen ihre Werke auch immer dahin zurückbringen, wo sie entstanden sind.

Was hältst du von Fotowettbewerben? Hast du schonmal an einem Wettbewerb teilgenommen?
Ja. Ich finde, Fotowettbewerbe sind ebenso wie Ausstellungen immer eine tolle Möglichkeit, neue Fotograf:innen und ihre Arbeiten kennenzulernen.

Woran arbeitest du gerade?
Unter anderem weiter an dem Projekt, bei dem auch diese Serie entstanden ist. Zuletzt habe ich dafür die Flamingo Proteste in Tirana dokumentiert.

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