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Ilber Azizi - Serie: Tango

Person

Hamburg, 20 Jahre

Jahr

2026

Kategorie

Alter: 16–20 Jahre

Interview

Worum geht es in deinem Foto und wie ist die Idee dazu entstanden?
In meiner Fotoreihe geht es darum, wie man durch die Veränderung des Blickwinkels oder der Perspektive Sachen ganz anders wahrnehmen kann, als sie eigentlich zuerst scheinen. Zum Beispiel können Basketballspieler durch eine bestimmte Perspektive so aussehen, als würden sie miteinander oder gegeneinander tanzen.

Für welche Techniken/Materialien hast du dich entschieden und warum?
Ich habe mich zum einen dafür entschieden, nur die Arme und den Kopf der Spieler zu zeigen. Außerdem habe ich immer den Moment abgewartet, in dem die Augen verdeckt waren. Das gibt den Spielern eine gewisse Anonymität, sodass es nicht um die einzelne Person geht.

Wie lange hat es gedauert, bis alles fertig war?
Genau kann ich das gar nicht sagen, aber die Bilder sind über eine ganze Basketballsaison hinweg entstanden.

Was hat dir beim Prozess am meisten Spaß gemacht? Was war herausfordernd?
Herausfordernd war es, um die Ecke zu denken und das, was ich zeigen wollte, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Aber genau das hat auch am meisten Spaß gemacht.

Was liegt dir bei deiner Arbeit besonders am Herzen? Was möchtest du den Menschen mitgeben?
Vielleicht einfach mal um die Ecke zu denken und Sachen anders zu sehen, als sie eigentlich scheinen.

Seit wann fotografierst du und wie bist du zur Fotografie gekommen?
In der 5. Klasse hat mich die Foto-AG meiner Schule für Fotografie begeistern können. So richtig für die Kunst und die Magie dahinter interessiere ich mich aber erst seit der Oberstufe.

Was fotografierst du am meisten? Welche Motive, bei welchen Gelegenheiten?
Ich probiere, meine Kamera fast überall mit hinzunehmen und alles zu fotografieren, was mein Auge anzieht – egal, ob es alltägliche Szenen oder geplante Projekte sind.

Was findest du an dem Medium spannend? Welche persönliche Bedeutung hat Fotografie für dich?
An Fotografie als Medium finde ich besonders spannend, dass jeder die Welt anders sieht und die Kamera diese eigene Perspektive sichtbar machen kann. Außerdem kann man mit einer Kamera für einen kurzen Moment die Zeit einfrieren.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
Vorbilder würde ich jetzt nicht direkt sagen. Aber Fotografen wie Walter Schels, Nikita Teryoshin, Tatsuo Suzuki, Andre D. Wagner oder Robert Frank inspirieren mich.

Was hältst du von Fotowettbewerben? Hast du schon mal an einem Wettbewerb teilgenommen?
Ich habe ab und zu mal Bilder eingeschickt, aber mir nie große Hoffnungen gemacht. Trotzdem finde ich Fotowettbewerbe eine tolle Möglichkeit, seine Bilder der Welt zu zeigen und andere talentierte Fotografen kennenzulernen.

Woran arbeitest du gerade?
An vielen verschiedenen Fotoreihen und an meinem Portfolio.

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