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Aus der Serie: Farbkosmos

»Die Foto-Kosmonauten«, KOSMOS-Bildung Münsterlandschule Tilbeck

Münster, Ø 7 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2016
Next Level 2016

Prämie 200 €

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Interview

Teilnehmer:

Wie seid ihr auf die Idee zu eurer Serie gekommen?
- Die Serie war gar nicht geplant. Bei der Foto-AG hat jeder von uns eine Kamera bekommen. Da-mit haben wir im AG-Raum fotografiert. Uns gegenseitig, Möbel oder andere Dinge. Im Raum waren auch Turnmatten und Gymnastikbälle. Die haben wir von ganz nah dran fotografiert und aus verschiedenen Richtungen.

Was war euch wichtig, worum ging es euch dabei?
- Als wir uns die Fotos zum ersten Mal angeschaut haben, fanden wir toll, dass die nach gemalten Bildern aussehen und eigentlich nicht wie Fotos. Man konnte gar nicht erkennen, was genau wir fotografiert haben – und das fanden wir interessant.

Wie sind die Bilder entstanden? Welche Technik(en) habt ihr benutzt?
- Wir haben bunte Sachen von ganz nah fotografiert und die Kameras dabei auch bewegt. Die Motive wurden unscharf und die Farben gingen ineinander über. Dadurch sehen die Fotos spannend und geheimnisvoll aus.

Welcher Teil der Arbeit hat am meisten Spaß gemacht?
- Das Ausprobieren. Toll war es, hinterher die Fotos auf dem Computer anzuschauen.

Warum habt ihr genau diese Bilder ausgesucht? Was fasziniert euch an ihnen?
- Dass die Fotos wie Kunstwerke aussehen und man nicht erkennen kann, was wir fotografiert haben. Das ist bei den meisten Fotos anders. Da soll man ja genau erkennen, was fotografiert wurde.

Wo und wem zeigt ihr die Ergebnisse eurer Gruppenarbeiten? Stellt ihr eure Fotos aus?
- Am letzten Tag der Foto-AG haben wir eine Fotoausstellung in unserer Schule eröffnet. Dabei haben wir unsere besten Fotos gezeigt und von der Foto-AG erzählt. Viele unserer Mitschüler waren da und auch Eltern und Lehrer.

Justus König (Leitung):

Wie kam die Idee zur eingesandten Arbeit zustande?
- Wir haben in der Foto-AG besprochen, dass Fotos nicht immer gegenständliche Motive haben müssen, sondern auch gezielte Unschärfen und Muster gute Bilder ergeben können. Vor diesem Hintergrund haben die Schüler experimentiert und sind dann selbständig auf die Idee gekommen, farbige Objekte aus dem Turnraum zu „verfremden“ (z.B. Turnmatten, Schaumstoffwürfel und Gymnastikbälle).

Wie ist die Serie entstanden? Welche Technik(en) wurde benutzt?
- Die Bilder sind nicht nachbearbeitet, sondern wurden direkt so aufgenommen. Eingesetzte Techniken waren beabsichtigte Bewegungsunschärfen, Fokussierungsunschärfen und Überbelichtun-gen.

Wie ist das Schulprojekt abgelaufen?
- Die Schüler haben sich einmal pro Woche für zwei Stunden zur Foto-AG getroffen. Die Einheiten bestanden jedes Mal aus einer Bildbesprechung der Ergebnisse der Vorwoche, gefolgt von einer kurzen theoretischen Einführung in verschiedene Möglichkeiten der Bildgestaltung und verschiedene Genres. Anschließend hatten die Schüler Zeit zum freien Fotografieren zu vorgegebenen Themen, bevor wir zum Ende jedes AG-Termins Bildbände bekannter Fotografen angesehen haben. Zum Ende der Projektlaufzeit wurde zusammen mit den Schülern eine Ausstellung der besten Fotos organisiert.

Seit wann existiert die Fotogruppe? Seit wann werden Fotoprojekte durchgeführt?
- Die Fotogruppe war eine Projektarbeit und lief über drei Monate von Februar bis April 2016. Die Projektgruppen werden von Eltern der Schüler betreut und finden jährlich zu unterschiedlichsten Themen statt.

Welche fachliche Bedeutung hat die Fotografie für Sie?
- Da die Foto-AG durch uns als Eltern und nicht durch pädagogische Fachkräfte geleitet wurde, war sie unabhängig von Überlegungen hinsichtlich Lehrplan und Unterrichtsgestaltung. Für mich persönlich ist die Fotografie ein spannendes Medium und Hobby, dessen Faszination ich gerne an die Schüler weitergeben möchte.

Wie wurden Sie auf den Deutschen Jugendfotopreis aufmerksam?
- Im Zuge der Vorbereitung der Foto-AG recherchierte ich zu verschiedenen Wettbewerben, die auch für Grundschüler offen wären. Die Themen des Deutschen Jugendfotopreises fand ich an-sprechend und die explizite Einbeziehung von Gruppenbeiträgen besonders geeignet.

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