Hall of Fame

 

 

Prof. L. Fritz Gruber

»Aufgabe des Jugendfotopreises ist es: Erstens, Jugendliche zu motivieren, aktive Bildschöpfung zu betreiben, anstatt passive Bildberieselung über sich ergehen zu lassen. Zweitens, Technik und Gestaltung beherrschen zu lernen, die ihre Arbeit und ihre Freizeit bereichern. Drittens, um die vielen Fotografien, mit denen sie täglich konfrontiert werden, aus der Kenntnis des Verfahrens heraus besser beurteilen zu können.«

 

Geboren 1908 in Köln. Nach dem Abitur Studium an den Kölner Werkschulen, dann u.a. Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Köln. Mitgründer und Mitverleger der Wochenzeitung »Kölner Kurier« und »Westdeutscher Kurier«, mit ausgeprägt antinazistischer Tendenz. Emigration nach England. Nach der Rückkehr nach Deutschland Mitkonzeption der photokina in Köln, Entwickler der photokina-Bilderschauen und des Ausstellungskonzepts der Messe. Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Sammler und Freund der ganz großen Fotograf*innen seiner Zeit. Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter das Große Bundesverdienstkreuz. Den Deutschen Jugendfotopreis gewann er nie, aber er war 1961 sein Mit-Initiator und bis in die 1980er Jahre Jurymitglied. L. Fritz Gruber starb 2005.

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Prof. L. Fritz Gruber
© HGB Leipzig

 

 

 

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