Sara Lena Schwital -
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Serie: 1965

Sara Lena Schwital

Berlin, 21 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2020
Freie Themenwahl | Altersgruppe D (21-25 Jahre)

Auszeichnung 300 € 

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Interview

Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen?
- Sehr spontan. So spontan, dass ich gar nicht genau sagen kann, wie ich auf die Idee kam.

Was war dir wichtig?
- Die Serie war ein Versuch, die Gefühle meines Opas von damals zu visualisieren.

Wie war die Reise in die Welt deiner Großeltern?
- Sehr spannend und emotional. Mein Opa lebt schon seit einigen Jahren nicht mehr und damals war ich zu jung, um mit ihm viel über sein Leben zu reden. Durch die Briefe habe ich ihn nochmal auf eine ganz andere Art und Weise kennengelernt und einiges aus seinem Leben erfahren. Ich war meinem Opa plötzlich nochmal richtig nah.

Wo hast du die Bilder aufgenommen? Steht der Ort in einem (biografischen) Zusammenhang zu deinen Großeltern?
- Die Bilder habe ich in Tschechien während unseres Winterurlaubs aufgenommen. Zwischen den Orten, die ich mit meiner Kamera erkundet habe, und meinen Großeltern besteht keine Verbindung. Die Stimmung der tschechischen Dörfer passte einfach sehr gut.

Warum hast du genau diese Bilder ausgesucht?
- Ich habe die Briefe sehr intensiv gelesen. Immer und immer wieder. Ich habe versucht, mich in die Lage von meinem Opa hineinzudenken und geguckt, was mir meine Gefühle sagen. Dann habe ich den Briefen die Bilder zugeordnet, die in etwa dasselbe Gefühl in mir auslösten.

Ist es dir leicht gefallen, die passende Kombination zu finden?
- Sehr leicht sogar. Ich wusste, was ich in unserem Urlaub fotografiert hatte, und ich kannte den Inhalt der Briefe. Also war es nur eine Sache von einer halben Stunde, den Briefen die passenden Bilder zuzuordnen.

Wie ist die Serie technisch entstanden?
- Die Bilder habe ich mit meiner Spiegelreflexkamera aufgenommen und anschließend mit Adobe Lightroom bearbeitet und mit Adobe Photoshop mit den Briefen zusammengefügt.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
- Vor 10 Jahren hab ich meine erste Kamera geschenkt bekommen. Eine pinke Kompaktkamera, die schneller kaputt war, als dass ich ordentliche Fotos hätte machen können. So richtig angefangen habe ich dann erst vor 4 Jahren während unserer Island-Reise durch meinen Freund.

Was fotografierst du am meisten?
- Da ich gerne reise, fotografiere ich oft und gerne Landschaften. Aber auch Alltagssituationen. Dokumentarische Reisefotografie, das trifft es ganz gut. Ich fotografiere Motive, die irgendetwas in mir auslösen. Das kann auch mal ´ne olle Hauswand sein.

Hast du Vorbilder in der Fotografie?
- Na klar. Anna Heupel zum Beispiel. Weil sie so schöne und natürliche Aufnahmen von Menschen macht und mir Porträtfotografie so irre schwerfällt.

Wo und wem zeigst du deine Bilder?
- Bis jetzt zeige ich meine Fotos nur auf Instagram oder meinem Blog. Da dreht sich alles nur ums Reisen, weshalb auch nur meine Reisebilder zu sehen sind. Die restlichen Bilder stauben auf meiner Festplatte ein.

Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
- Die Fotografie ist für mich eine schöne Art, Gefühle und Erinnerungen zu konservieren. Mein Opa hat übrigens auch sehr gerne fotografiert.

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