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Feldhausen goes Las Vegas

Aus der Serie: Dreaming in higher dimensions

Miriam Hüning

Bottrop, 20 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2010
Next Level 2010

1. Preis 500 €

 
 

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Jurybegründung

Uuuund: Action! Da brummt der Hubschrauber, kreisen die Scheinwerfer, rollt die Limousine. Hollywood? Nein, Feldhausen! Schnitt. Yellow cabs stauen sich im Schatten der Wolkenkratzer, umgeben von Broadway-Werbung und Leuchtreklame. Times Square? Mitnichten! Feldhausen! In ihrer Serie „Dreaming in higher dimensions“ lässt Miriam Hüning ihren Heimatort Feldhausen Teil des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten werden. In charmanter Collagetechnik verwandelt die junge Bilderfinderin unscheinbare Nebenstraßen und Reihenhäuser in eine glänzende Metropole wie New York, versetzt sie nach Hollywood, gestaltet sie zur Route 66 um. Gerade dadurch, dass ihre digitale Collage so handgemacht wirkt, gewinnt die Serie an Ironie und Humor, ohne naiv zu erscheinen. Miriam Hüning schafft mit beispielloser Kreativität ein kurioses Wunderland, das einfach fantastisch gemacht ist.

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Interview

-Wie bist du auf die Idee zu deiner Serie gekommen und um was geht es dir dabei?
--Ich habe darüber nachgedacht, wie man Feldhausen meiner Meinung nach verbessern könnte. Ich wohne in einem 3000-Seelendorf. Jeder kennt jeden. Hier ist das Thema Religion sehr wichtig. Es wird nicht gern gesehen, wenn man nicht jeden Samstag die erste Kirchenbank drückt.
Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unterhaltung, Glanz und Showbusiness gibt es dort. Da sechs Jahre lang die Schauspielerei mein Hobby war, war Hollywood eine Zeit lang immer ein Traum von mir. Ich habe mit meiner Montage ein Stück Amerika in unser Dorf geholt.

-Wie sind die Bilder entstanden? Welche Technik hast du benutzt?
--Ich habe mit meiner Spiegelreflexkamera die Häuserreihen fotografiert und Plakate, Autos, Menschen etc. freigestellt und nachträglich eingefügt.

-Wie sind die Titel deiner Bilder entstanden?
--Die gewählten Titel der vier Bilder spiegeln den Transformationsprozess der Fotomontage wider. Die Titel unterstreichen die jeweiligen Bildaussagen.

-Wie amerikanisiert ist Feldhausen bereits? :-)
--Feldhausen ist ein Anziehungspunkt durch den Movie Park. Viele Menschen aus allen Regionen besuchen den Freizeitpark, um Spaß zu haben.

-Warum hast du dich dafür entschieden, genau diese Serie einzusenden? Was fasziniert dich an ihr?
--Ich finde es aufregend, wie nah Wirklichkeit und Illusion zusammen liegen. Es ist mittlerweile möglich, die eigene Traumwelt aus den Gedanken zu verbildlichen und anderen durch die Fotomontage zugänglich machen.

-Seit wann fotografierst du? Und wie bist du zur Fotografie gekommen?
--Durch einen Fotowettbewerb des Lippeverbands bin ich zur Fotografie gekommen. Von dem Preisgeld des ersten Wettbewerbs habe ich mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft.

-Wo und wem zeigst du deine Bilder?
--Ich zeige im Moment meine Bilder meinen Kommilitonen in der Uni. Ich studiere im 2. Semester Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste. Im Moment kombiniere ich Kommunikationsdesign und Fotografie. In einem wöchentlichen Kolloquium bekomme ich ein Feedback zu meinen Bildern von den Studenten und Professoren der Fotografie.
Seit 1 ? Jahren nehme ich regelmäßig an Fotoprojekten der Kulturwerkstatt Bottrop teil, begleitet von gemeinsamen Ausstellungen.

-Welche persönliche Bedeutung hat die Fotografie für dich?
--Die Fotografie ist für mich ein Mittel, meine Sicht der Dinge darzustellen, mich kreativ auszuleben und andere mit meinen Aufnahmen zu erfreuen. Sie fängt die Schönheit des Moments ein und hält ihn für immer fest. Aus meiner Sicht ist Fotografie Kommunikation ohne Worte. Man sagt, ein Bild spricht mehr als 1000 Worte.

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5 Kommentare



ditt sieht megaschizzléyenwörst aus ädä
da hädd ja moine niechte bessered uffa uhr - und die zählet 3 jahrey
> kudderscheff, 7.4.12

hm, gute idee, umsetzung aber wirklich verbesserungsbedürftig und die bewertung der jury finde ich mal wieder sehr eigenartig...
> maria, 20.3.11

ist wirklich billig gemacht. gerade von einer 20jährigen sollte man doch mehr erwarten können. total unrealistisch und einfach nur über einander gepackt. adobe photoshop kann man bedeutend besser einsetzen. das hier sieht aus, als hätte es ein grundschüler frei laune fabriziert.
> Ana, 13.10.10

einfach nur vollgestopft und unrealistisch eingefügt. von "dreaming" geschweige denn "hollywood" sehe ich da leider gar nicht
> enttäuschte aussenstehende, 13.10.10

i likeee! echt richtig gut geworde und sehr überzeugend :)
new pop art, kontraste verschiedener lebensstile?! ich würds mir als poster ins zimmer hängen ;D
> hazel, 12.10.10

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