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Aus der Serie: My best friend – Mein bester Freund

Jugendkunstprojekt Glashaus e.V. / Brotfabrik, Berlin

Berlin, 14 Jahre

Deutscher Jugendfotopreis 2006
Schulgruppenpreis

Gruppenpreis 500 €
Photoindustrie-Verband e.V.

 
 

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Jurybegründung

Am Projekt »My best Friend – Mein bester Freund«, das vom Glashaus e.V., Berlin, angeboten wurde, haben 16 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 19 Jahren teilgenommen. Die Aufgabenstellung lautete, ihre Freunde und das Umfeld in Berlin-Weißensee zu fotografieren. Zum Deutschen Jugendfotopreis wurden eine Auswahl der entstandenen Fotos und der Ausstellungskatalog eingereicht.
Die Fotografie bot den Jugendlichen die Chance, sich ihrer Realität auf persönliche Weise anzunähern. In den Portraits wird sichtbar, wie sich junge Menschen – einerseits ein wenig unsicher, andererseits vertraut mit dem Repertoire medialer Darstellungsformen – in Szene setzen. Beides zusammen ergibt einen authentischen Ausschnitt gegenwärtiger Jugendkultur.
Der Ausstellungskatalog, der auch Interviews mit den Jugendlichen beinhaltet, dokumentiert, was zeitgemäße Jugendfotoarbeit zu leisten vermag: Jugendlichen mit der Fotografie ein cooles und selbstbestimmtes Ausdrucksmittel zu geben und Kommunikationsprozesse in Gang zu setzen.

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Interview

Für das Fotoprojekt „my best friend“ hat Petra Schröck, die das Projekt konzipierte, geantwortet:

Die Teilnehmer waren zum Projektzeitpunkt zwischen 8 und 18 Jahren, es handelte sich um Kinder und Jugendliche aus Berlin Weissensee aus vier Orten und Freizeiteinrichtungen im Kiez um die Langhansstraße: die Jugendclubs Hof 23 und Bunte Kuh, die Wohnanalage Akzent am Steinberg und die Heinz-Brandt-Oberschule.
Alle Teilnehmer hatten bisher keine besonders ausgeprägte, wenig bis gar keine Erfahrung mit Fotografie. Das Thema "Mein bester Freund. Jugend in 13086" war eine Vorgabe, da Freundschaft für die heranwachsenden Jugendlichen eine entscheidende Triebfeder ist. Einige Fotos waren echte Schnappschüsse, meistens jedoch haben sich die Freunde gegenseitig inszeniert oder in bestimmte Posen gesetzt.
Die Fotos wurden mit einer analogen Kleinbildkamera, einer Digitalkamera, einer Polaroidkamera und Wegwerf-Kameras gemacht. Die Fotos wurden nachträglich mit dem Ort, der Technik und den Abmaßen betitelt. Einige Fotos von Jugendlichen der Bunten Kuh wurden nachträglich mit Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet.
Ausgewählte Bilder des Projektes wurden wie eine "normale" Fotokunstausstellung vom 22. Dezember 2005 – 22. Januar 2006 in der BrotfabrikGalerie präsentiert.
Für viele der Teilnehmer war es die erste Begegnung mit Fotografie oder auch Berührung mit künstlerischem Arbeiten. Musik und Sport sind für die Jugendlichen die häufigsten Beschäftigungen.
Für die meisten war das Projekt und die Anerkennung durch den Jugendfotopreis eine Anregung weiter Fotos zu machen, es gab viele Ideen für neue Projekte und einige der jungen Teilnehmer haben sich von den Eltern erstmals eine eigene Kamera gewünscht.

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1 Kommentar



find ich sehr interessant...man kann aus diesen fotos ein teil von dem charakter des freundes und die beziehung zwischen den freunden erfahren.
super projekt !!!
> sophia i., 17.11.07

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Preisträgerfotos + 2006 + Alter: 11–15 Jahre

 

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