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Ein Vortrag der Bildwissenschaftlerin und Kuratorin Stefanie Grebe
Da möchte man erst einmal rufen: Na klar! In dem Moment, wo aufs Knöpfchen gedrückt wurde, war doch alles genau so vor der Linse wie es dann später auf dem Bild zu sehen ist. (Wenn man die digitale Fotografie jetzt einmal außen vor lässt.)
Aber wenn man ein bisschen weiter denkt, wird einem schnell klar, dass Fotografien nicht nur etwas mit Realität zu tun haben, sondern auch immer die persönliche Wirklichkeit des Fotografen miterzählen. Dieser hat die Realität ja auf eine ganz bestimmte und persönliche Weise mit der Kamera eingefangen. Also was denn nun - Realität oder nicht?
Dies war eine der spannenden Fragen die im Vortrag von Stefanie Grebe gestellt wurden. Mit vielen Bildbeispielen erklärte sie, wie in der Fotografie durch das Motiv, den Veröffentlichungszusammenhang, den Stil der Fotografie oder durch die Texte zum Bild ein "Realitätseffekt" erzeugt wird. Und wie sich zum Beispiel KünstlerInnen oder Werbeagenturen diesen Effekt für ihre Arbeit zu nutze machen.
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Stefanie Grebe