1986
habe ich - leider zum letzen Mal - am Deutschen Jugend Fotopreis
teilgenommen und wurde Hauptpreisträgerin meiner Altersgruppe.
Schon in vorherigen Jahren hatte mich die Teilnahme am Wettbewerb
und an einem Seminar sehr motiviert und ich hatte das Gefühl,
daß meine Stellungnahme gewünscht war, der ich mit
dieser Reihe, die im April/ Mai 1986 entstanden ist, Ausdruck
verliehen habe.
Hallo
liebe Gäste, liebe Preisträgerinnen und Preisträger,
Auf
einem Seminar des Deutschen Jugendfotopreises waren es vor allem
die ähnlich interessierten Gleichaltrigen mit ihren individuellen
Herangehensweisen und das Fehlen jeglicher Besserwisserei und
jeglichen Dogmatismus seitens der Teamer und Teamerinnen, die
meinen Entschluß, die Fotografie zu professionalisieren
bestärkten. Bis vor wenigen Jahren traf ich mich mit Fotografen,
die ich bei der Preisverleihung und einem Seminar kennengelernt
habe zu selbst organisierten Treffen. Diese fanden meist im Winter,
in ländlichen Gegenden Süddeutschlands, Belgiens oder
Ostdeutschlands statt, zum Austausch über eigene fotografische
Arbeiten, Neuveröffentlichungen im Fotobuchsektor, zum Rumlaufen
in kalter Luft und zum Kochen. Wir alle studierten damals bereits
Fotografie. Diese durch den Jugendfotopreis zustandegekommenen
Treffen machten mir großen Spaß und stellten eine
große Bereicherung neben dem Studium in Betonburgen dar.