Den Gewinn einer Pentax Kamera.
Ich wollte Bilder machen. Und Fotografie erschien mir eine gute Möglichkeit, mich mit der Gegenwart auseinanderzusetzen.
Ich leite die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang, die ich 1979 gefragt wurde einzurichten. Die Entscheidung für die Vermittlung von Fotografien entwickelte sich während meiner Assistenzzeit bei Otto Steinert.
Diese Frage ist immer nur im Kontext der Intentionen der Bildermacher zu beurteilen.
Da müßte man zuerst wissen, was möchte derjenige oder diejenige zukünftig machen – künstlerisch arbeiten oder im angewandten Bereich. Dann könnte man eine entsprechende Fachhochschule oder Akademie vorschlagen – in jedem Fall ist es gut, vorher ein Praktikum oder auch mehrere zu machen.
Eskildsen, Ute, geboren 1947 in Itzehoe (Schleswig-Holstein). Fotografische
Lehre, Assistenz in Mode-und Portraitstudios. Studium der Fotografie und
Fotogeschichte an der Folkwangschule für Gestaltung, Essen. Tätigkeit
als selbstständige Fotografin. Mitarbeiterin an der Universität,
GH Essen, (Visuelle Kommunikation) und Assistentin von Otto Steinert (fotohistorische
Ausstellungen). Internship am International Museum of Photography, Rochester/USA;
visiting curator am Busch-Reisinger Museum, Cambridge /USA; visiting scholar
am Getty Research Institute, Los Angeles/USA.
Aufbau der fotografischen Abteilung im Museum Folkwang, 1978 - seither
Leiterin der Fotografischen Sammlung und seit 1991 stellvertretende Direktorin
des Museums.
Ute Eskildsen/Esther Ruelfs: Zeitgenössische Deutsche Fotografie.
Stipendiaten der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 1982-2002
€ 28,00 im Steidl-Verlag (2003)
ISBN 3-88243-880-0
