Theresia Degener wird 1961 contergangeschädigt geboren. Sie gewinnt den Deutschen Jugendfotopreis 1979 mit einer sehr persönlichen und engagierten Selbstportrait-Serie.
Sie ist in der bundesdeutschen Behindertenbewegung aktiv und beteiligt sich 1981 an der Durchführung des Krüppeltribunals. In Frankfurt am Main und an der Boalt Hall/UC Berkeley studiert sie Jura. Promotion mit einem Thema zum Behindertenrecht. Sie arbeitet im Niederländischen Behindertenrat, als Justitiarin bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e. V., vertritt die Nichtregierungsorganisation Disabled Peoples’ International bei der UN-Menschenrechtskommission. Thereseia Degener setzt sich in zahlreichen anderen Tätigkeiten für die Rechte Behinderter ein. Im Deutschen Bundestag (14. Legislaturperiode) ist sie Mitglied der Enquetekommission Recht und Ethik der modernen Medizin. Prof. Dr. Theresia Degener hat eine Professur für Recht und Verwaltung an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum.
Für ihr Engagement für die Menschenrechtskonvention für Behinderte, die gegenwärtig von Vereinten Nationen diskutiert wird, wird sie 2005 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

DJF-Preisträgerbild 1979
de.wikipedia.org/wiki/Theresia_Degener