



| preisträger | best of jung&digital.03 |
Der Deutsche
Jugendfotopreis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und auf der photokina
in Köln verliehen. In dem ‚Jahr dazwischen' ist Zeit für interessante
Specials:
Für Ausstellungen, Workshops, Tagungen und Aktionen.
Ein solches Special ist die Wettbewerbsaktion jung&digital.03. Sie wurde vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland mit dem Arbeitskreis Digitale Fotografie und der Pädagogischen Hochschule Freiburg veranstaltet. Das Ziel: Motivation zu innovativem Umgang mit digitaler Fotografie und Bildbearbeitung.
Die Einsendungen kamen nicht nur von Einzelteilnehmern, sondern auffallend oft auch von Schulklassen und Jugendkunstschulen. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Fotografie in der Jugendmedienarbeit eine Renaissance erlebt und als Basiskompetenz für das heutige Multimedia-Zeitalter angesehen wird.
Die prämierten Ergebnisse vermitteln einen guten Eindruck von den vielfältigen Ausdrucks- und Umsetzungsformen. Das Spektrum reicht von komplett gerenderten Bildern über Flash-animierte Fotosequenzen bis hin zu (foto-)grafischen Experimenten. Die Autoren reflektieren bewusst oder "nebenbei" über das Medium Fotografie. Sie geben Antworten auf die Frage, ob die Fotografie einen konkreten Bezugspunkt in der ‚anfassbaren Welt' benötigt.
"Nichts ist subjektiver als das Objektiv" schrieb in den 20er Jahren der ungarische Filmtheoretiker Béla Balasz. Fast 100 Jahre später hat dank der Digitalisierung jeder begriffen, dass jedes Bild ‚manipuliert' ist. Das macht die ‚Dechiffrierung der Botschaften' umso spannender. Und erschließt komplett neue fotografische Territorien.
Jan Schmolling
Deutscher Jugendfotopreis
1.
Preis: Hannes Raff
2.
Preis: Dagmar Lappe
2.
Preis:
Jugendkunstschule Buntich
3.
Preis:
Gymnasium Allermöhe
3.
Preis:
Natalie Schendzielorz
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