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Frank Herfort hat für seine Porträts von Funkamateuren das Stilmittel des Dyptichons gewählt. Wir sehen die Menschen
an ihrem Funkgerät und dazu merkwürdige Bilder aus deutschen Gärten. Metallgestänge mit Wäscheleinen. Oder sind es
Antennen? Oder die Sichtbarmachung von Strahlung? – In einer Verschmelzung aus Ironie und Poesie werden hier
Naturphänomene scheinbar umgedeutet.
In ihrer konsequenten Umsetzung und formalen Stringenz zeichnet sich die Serie durch hohe fotografische Qualität aus.
Besondere Erwähnung verdient auch der Umgang mit den portraitierten Personen, die trotz der ungewöhnlichen Präsentation
nicht diskreditiert werden, sondern ihre spezielle Welt selbstbewusst verkörpern dürfen. |
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