Auswahl   Franziska Poreski, 21 Jahre, Berlin  
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Jury

Interview

 

Den Fotos von Franziska Poreski sieht man kaum noch an, daß sie mit der Lochkamera entstanden sind. Die beiden Porträts vermitteln eine lebendige und spontane Atmosphäre, die mit der Lochkamera – nicht ohne Grund ursprünglich ein Medium für stillere Motive – allerdings nur mit fortgeschrittener Technik zu erreichen ist.
Formale Besonderheiten wie die gelungene Wiederholung von Ausleuchtung und Perspektive sowie die Inszenierung und die witzige Mimik der Porträtierten zeugen von einem bewußten und humorvollen Umgang mit den Möglichkeiten und der Ästhetik der Camera Obscura.
Franziska Poreski zeigt mit ihrer Serie, daß die linsenfreie Fotografie nicht nur spannende Entstehungsprozesse, sondern auch schlichtweg tolle Endprodukte liefern kann.