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Eine dokumentarische Arbeit, die ausschnitthafte Details aus nächster Nähe zeigt: Der Betrachter entdeckt in den Kleidungsstücken kleine Landschaften, spürt förmlich die Beschaffenheit der Stoffe und meint, den Geruch des T-Shirts genau zu kennen. Von den Gegenständen des Zimmers wandert der Blick zu den Turnschuhen an den Füßen und schließlich zum Gesicht des Portraitierten: es wird offensichtlich, daß für Ulla Vogt zu dem Gefühl des Zu-Hause-Seins vor allem identitätsstiftende Dinge gehören.
Das gelungene Zusammenwirken von Form, Licht und Farbe verleiht der Serie eine überzeugende inhaltliche und kompositorische Dichte. Die Arbeit ist ein herausragendes Beispiel für die Interpretationsmöglichkeiten des Sonderthemas.
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