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Diese Serie der in ihrem Umfeld porträtierten Kinder erzeugt beim Betrachter eine gewisse Irritation: die Selbstverständlichkeit, mit der sich die Kinder in der ihnen offensichtlich vertrauten Umgebung bewegen, scheint im Widerspruch zu dem unpersönlichen Charakter der gezeigten Orte zu stehen. Die auf das nötigste reduzierte Einrichtung der abgebildeten Räume vermittelt den Eindruck kalter und provisorischer Zweckmäßigkeit.
Eigentlich müßten die Bilder eine beklemmende Atmosphäre erzeugen; die Bilder verzichten aber auf einen sozialkritischen Unterton und sind unkommentierte und unbeschwert wirkende Momentaufnahmen. Hierin zeigt sich die Echtheit und Offenheit, mit der die Kinder sich und ihr Umfeld dokumentieren. In der Zusammenstellung der Bilder wird die Arbeit als Gruppenprozess deutlich.
Trotz der Einfachheit ihrer angewandten Technik gelingt es den Kindern, eine dichte Atmosphäre in ihrer Serie zu erzeugen: ein erneuter Beweis, daß man auch mit einfachen Mitteln ausdrucksstarke Fotografie betreiben kann.
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