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Das Bild wirkt zunächst unzugänglich, unverständlich sogar; man weiß nicht so genau, was gemeint ist. Geht es um den Hund, der genau in der Mitte der weitwinkligen Aufnahme sitzt? Doch neben dem Hund ist noch allerlei anderes zu sehen. Rechts eine weitere Person, es sind allerdings nur die Beine im Bild, der Oberkörper ist abgeschnitten. Scheinbar handelt es sich um eine 'Assistentin' der Fotografin, denn zu ihr hin führt von der Kamera aus ein Kabel. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man jetzt links vom Hund einen hellen Fleck – ist dort hingeblitzt worden? So würde sich das Kabel als Synchronisationskabel zum Auslösen des Blitzes in der Hand der Assistentin erklären. Sollte damit der Hund angeblitzt werden und wurde verfehlt? Wieder kann nur spekuliert werden … Genauso bei der linken oberen Bildecke. Sie ist undeutlich und verschwommen. Ein Gegenstand (oder Finger?) direkt vor dem Objektiv hat die Ecke verdeckt. Gerade mal sind zwei Füße erkennbar, von einer Person, die auf einem Autoreifen schaukelt. Ein Zuschauer? Ein weiterer Assistent? Wollte die Fotografin, daß das Bild so aussieht? Ist es das Ergebnis eines Experimentes?
Auch das alles Fragen, die offen bleiben. Sicher ist, daß das Bild in der vorliegenden Form eingeschickt wurde (von einer Zweipersonen-Arbeitsgemeinschaft), von den Autoren also als 'so in Ordnung' angesehen wird.
Die Jury hat sich von all' den Fragen und möglichen Erklärungen, die das Bild liefert, gut unterhalten gefühlt. Entscheidend war darüber hinaus, daß das Foto viel über das Foto-Machen erzählt (Assistentin, Zuschauer, Kabel, der festgebundene Hund) und den Spaß zeigt, den das Experimentieren gemacht hat.
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